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  • AutorenbildTravis, Anja & Mel Schwendemann & Schönbächler

Tag 84, 08.08.23

Aktualisiert: 10. Aug. 2023

Spontaner Ruhetag

Mel:

Als der Wecker klingelt, stellt ihn Anja wieder ab. Wir sind viel zu müde um schon aufzustehen. Eine Stunde später um 08.00 Uhr sind wir dann doch beide "wach".


Was machen wir heute, wie kommen wir zurück an unseren Ankunftsort? Gehen wir heute schon oder gönnen wir uns einen Pausentag? Gibt es eine Möglichkeit, die fehlenden 30 Kilometer in zwei kurzem Etappen zu gehen und hier im Hotel zu nächtigen? Viele Fragen, die wir bereits im Bett ansprechen. Das hilft alles nichts, erst muss ein Kaffee her. Also auf zum Frühstück.


Das Frühstück ist bereits serviert und ein Gast verköstigt sich schon. Wir lernen Mikael, einen norwegischen NPL-Wanderer kennen. Er läuft die taffe Variante von NPL, bei der er für die gesamte Strecke auf norwegischem Boden bleiben will. Glücklicherweise wird sein Projekt von seinem Arbeitgeber unterstützt. Er arbeitet für das norwegische Militär, welches natürlich will, das seine Mitarbeiter zu solchen körperlichen Leistungen bereit sind. Von diesem Arbeitgeber profitieren wir dann auch noch, da er die Trekkingmahlzeiten von der Armee gesponsort erhalten hat (kurz über Verfalldatum) und von diesen zu viele in seinem Nachschubpaket hat. Gut für uns, denn diese ist eigentlich exakt das selbe wie wir sonst essen (Turmat Menüs), nur dass diese für die Armee produziert werden und die Packung grün ist.


Wir entscheiden uns, hier einen Pausentag einzuschieben. Das gibt unseren müden Knochen Zeit sich zu erholen und die nassen Sachen können trocknen. Und nass ist vieles. Die Regenhüllen haben zwar etwas geschützt, doch die Drybags im Rucksack sind trotzdem nass. Der Rucksack an sich ist nass und das Zelt muss aufgehängt werden. Die Schlafsäcke sind von der vorherigen Nacht noch feucht. Ganz besonders die Kleider vom gestrigen Tag und die Schuhe sind immer noch total nass.


Der erste Programmpunkt ist es also, alle Dinge aufzuhängen, so dass diese trocknen können. Dann lassen wir ein Wasserbad für Anjas Matratze ein, um festzustellen wo das Leck ist. Schnell ist dieses ausgemacht. Die Matratze muss nun trocknen und das Löchlein ist markiert. Flicken werden wir sie etwas später, wenn sie wieder trocken ist.


Dann planen wir die nächsten Tage, um festzustellen wieviel Nachschub wir kaufen müssen und wo wir eine Unterkunft reservieren. Als das gemacht ist, machen wir uns auf zum "Dorfkern", wo wir einkaufen und uns ein Mittagesssen einverleiben.

Hier findet dann eine Art NPL-Läufer-Treffen statt. Wenche, die norwegische Läuferin, die wir noch kurz bei Storerikvollen getroffen hatten, ist auch gerade in Hattfjelldal eingetroffen. Sie ist ebenso im Hotel für diese Nacht. Beim Abendessen werden wir also 4 NPL-Hikers sein.

(Foto beim Frühstück gemacht, am Abend hatten wir es vergessen.)


So vergeht der Tag recht schnell. Und wie geht es jetzt bei uns weiter? Wir versuchen am Abend mit dem Hotelbesitzer einen Deal zu machen, dass er uns wieder ins Tal zurück bringt, dort wo wir gestern geendet hatten. Von da werden wir dann mit leichtem Gepäck zurück zum Hotel laufen. Nach einer weiteren Hotelnacht, wird es dann nach Plan weitergehen. Mal schauen ob der Hotelbesitzer mitmacht :-).

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