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  • AutorenbildTravis, Anja & Mel Schwendemann & Schönbächler

Tag 64, 19.07.23

Sumpfhühner


Anja:

Nach einer erholsamen Nacht werfe ich einen zögerlichen Blick aus dem Fenster unseres kleinen Cabins. Haben wir heute Wetterglück? Es sieht ganz danach aus. Die Sonne strahlt von einem blauen Himmel; die Wolken haben eher dekorativen Charakter. So fängt der Tag schon mal erfreulich an. Glücklicherweise sind wir eher früh dran, so dass wir schon fast startklar sind, als unser Taxi eine Viertelstunde früher eintrifft als erwartet.


Die Taxifahrerin bringt uns zurück zum Café, bei welchem wir unsere Wanderung gestern beendet hatten. Von da gehen wir zuerst zum Coop, um unsere Vorräte aufzufüllen (ohne Schokolade läuft es sich einfach so zäh…). Anschliessend erwarten uns rund 3,5 Strassenkilometer, bevor wir auf den Karolinerleden abbiegen können. Dieser führt uns zum heutigen Tagesziel, der bedienten Hütte Storerikvollen.


Der Wanderweg führt durch eine wunderschöne, friedliche Landschaft. Er ist durchwegs gut markiert, so dass wir nur selten, und wenn dann nur kurz, nach dem weiteren Verlauf suchen müssen. Gleichzeitig ist er allerdings sehr sumpfig… Bereits nach wenigen Schritten sind unsere Füsse komplett durchnässt. Und das bleibt dann während mehreren Stunden so. Ein Video, das Mel während des Laufens aufnimmt, illustriert dies sehr anschaulich.


Der Weg steigt beständig an, so dass wir gegen Mittag hin eine wunderbare Aussicht geniessen können. Wir setzen uns in der Nähe von einigen malerischen Bergseen auf zwei grosse Steine und geniessen unsere Mittagsrast. Aufgrund des aufziehenden Regens fällt diese allerdings eher knapp aus.


Kurz nach dem Mittag folgt dann eine weitere Sumpftour. Links von uns würde eine Kiesstrasse langführen. Da diese aber einen unnötigen Bogen macht, nehmen wir lieber den Wanderweg. Blöd nur, dass es diesen entweder nicht gibt, oder wir ihn einfach nicht sehen. So waten wir erneut durch Sumpf und kleine Büsche. Nun ja, trockene Füsse werden generell überbewertet.


Bei der erstbesten Gelegenheit wechseln wir zur Kiesstrasse rüber und folgen dieser bis zu einem grossen Parkplatz. Als ganz spezielles Highlight kreuzt eine Rentiermama mit ihrem Jungen unseren Weg. Erstaunlich, wie leichtfüssig diese grossen Tiere über den Boden traben.


Vom Parkplatz aus sind es nur noch knapp 4 km bis zur Hütte. Nicht ganz so leichtfüssig wie die Rentiere, aber doch ganz flott nehmen wir diese unter die Sohlen. Das drohende Gewitter über dem See ist Ansporn genug… Wir erreichen unser Ziel vor dem Regen und freuen uns über die gepflegte und gemütliche Unterkunft (sowie trockene Socken

;)).

141 Ansichten2 Kommentare

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2 Comments

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mls
Jul 22, 2023

Ihr Liebe, das isch ja sumpfig wie wahnsinnig. Da gnüss ich aber eimol meh min Liegestuhl! 🤣🙈😎 liebi Grüess M.L.

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sylviarueegg
Jul 21, 2023
Rated 5 out of 5 stars.

Sanft umgetauft, passt tiptop🤞💕

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