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  • AutorenbildTravis, Anja & Mel Schwendemann & Schönbächler

Tag 124 & 125, 17. - 18.09.23

Pause in Kilpisjärvi - Finnland


Mel:

Heute sind 13 Kilometer bis zum Bootsanlegesteg bei Golddaluokta zu bewältigen. Wir verlassen zum letzten Mal Schweden auf unserer Reise. Ab jetzt und für die nächsten Tage werden wir Finnland beehren.


Der Wind bläst auch heute kalt, meine Einkaufsliste für den Pausentag wird entsprechend gedanklich um eine Merino-Hose, die ich unter der Wanderhose tragen will, erweitert.


Wir laufen in einem steten auf und ab über das Fjell und schlagen dabei ein zügiges Tempo an. Wir wollen ja nicht das Boot verpassen. Ich merke, dass ich es nicht mehr gewohnt bin einen zeitlichen Druck zu haben. Dies gefällt mir gar nicht. Nichts desto trotz ist es nun so. Wie wird das sein, wenn ich wieder in den "normalen" Alltag zurückkehre?

Wir erreichen pünktlich wie die Schweizer Uhr das Boot, das bereits vor Ort ist. Es wird in einer halben Stunde ablegen und uns zum Wandererheim bei Kilpisjärvi bringen. Dort wollen wir das Buffet stürmen und uns die Mägen vollschlagen. Danach haben wir noch fünf Kilometer Asphalt-Strasse vor uns... ob das wohl gescheit ist?

Das Buffet stellt sich als zwei Menüs heraus und eine kleine Salatauswahl. Nicht gerade das was wir uns erträumt hatten (der Hikers-Magen war wohl schuld), aber fein.


Ich bin überrascht, wie zügig wir tatsächlich nach Kilpisjärvi, zum Ferienresort, laufen. Wir fliegen beinahe. Alle drei laufen wir mit Kopfhörer stur der Strasse nach, wie einfach es doch ist, für einmal (seit langem wieder) einfach gehen zu können, ohne ständig zu schauen wohin man tritt, geschweige denn wohin es gehen soll.


Im Resort angelangt, gehen wir direkt zum gemieteten Ferienhaus, dass Amos bereits bezogen hat und uns herzlich begrüsst.

Es ist einfach nur fantastisch! Neben drei Schlafzimmer hat es ein grosszügiges Wohn-Esszimmer mit offener Küche. Es gibt eine Dusche im Haus mit Sauna... Kurz gesagt ein Traum für uns Wanderer.


Noch am Abend gehe ich in den nahegelegenen Supermarkt und kaufe alle Zutaten für eine Zopf-Backaktion. Ich vermisse es, mich in einer Küche auszutoben, dass will ich morgen unbedingt etwas nachholen.


Gemeinsam gönnen wir uns heute ein Abendessen im Restaurant. Bei tiefgründigen und auch sehr unterhaltsamen Gesprächen geniessen wir jede Minute.

Der Pausentag startet mit dem Vorbereiten des Teiges für den Zopf. Ich geniesse jeden Schritt davon. Endlich kann ich mal wieder backen. Der Rest des Tages vergeht wie jeder Pausentag unglaublich schnell... Essen, Einkaufen, Organisieren etc. und schwup ist es auch schon Abend. Wir haben den Tag trotz vielen Pendenzen genossen.

Beim gemeinsamen Abendessen wird uns der baldige Abschied von Amos bewusst. Wir bleiben in Kontakt, dass ist klar.




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