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  • AutorenbildTravis, Anja & Mel Schwendemann & Schönbächler

Tag 109, 02.09.23

Steinig

Mel:

Für heute ist kein Regen angesagt, jedoch bereits gestern Abend war der Nebel sehr dicht. Das hat sich bis zum heutigen Morgen nicht verändert. Anja musste in der Nacht noch die Biozentrale nutzen und fand die Toilette aufgrund des dichten Nebels kaum. Wie sie es richtig sagt, versteht man dann, dass Leute keine 100 Meter neben einer Hütte erfrieren können.


Der Nebel macht eine ganz eine spezielle Stimmung:

Seit ein paar Tagen haben wir wieder keinen Internetempfang. Als wir auf einer ersten Ebene angekommen sind, stellen wir fest, dass wir hier doch tatsächlich volles Signal haben. Momentan finden am nahegelegenen Staudamm Bauarbeiten statt, dafür haben sie wohl einen Empfangsmast aufgestellt. Dankbar nützen wie diesen für einen kurzen Moment, bevor wir weiter gehen müssen um nicht vollständig auszukühlen. So kurz es auch war, der Kontakt nach Hause ist immer eine Herzensangelegenheit.


Bald verändert sich der Wanderweg in ein Steinmeer. So laufen wir über kleinere und grössere Steine von einer Wanderwegmarkierung zur nächsten. Oder um Felsformationen und teilweise sind die Steine grösser als Anja. Hier ist Konzentration gefragt. So steigen wir zum Gautelis-Cáihnavággi-Pass auf. Mit Erreichen des Passes haben wir für unsere NPL-Wanderung den höchsten Punkt auf der gesamten Reise erreicht.

Hier lichtet sich der dichte Nebel dann. Das passt gerade, denn ab jetzt geht es über ein riesen Steinemeer runter bis zum ersten See auf dem Weg zur Hütte. Die Umgebung sieht aus, als ob ein Riese mit Steinen gewürfelt und danach nicht aufgeräumt hätte. Ich habe versucht ein Foto zu machen um dir den „Pfad“ zu zeigen:

Bei der Hütte angekommen, sind wir recht müde von dem Steinekrakseln. Es waren zwar nur 11 Kilometer, die hatten’s jedoch in sich. Darum entscheiden wir uns, gleich hier zu bleiben. Wir beziehen die neue Hütte und geniessen den Nachmittag. Hier würde es sich doch glatt lohnen, ein paar Tage zu bleiben. Die Hütte ist sehr heimelig und die Umgebung auch nicht gerade leid ;-). Doch das ist kein Thema, morgen soll es weiter gehen. Jedoch wird es wieder ein sehr kurzer Tag sein, denn wir haben nur einfache 11 Kilometer vor uns.


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