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  • AutorenbildTravis, Anja & Mel Schwendemann & Schönbächler

Tag 10, 26.05.23

Aktualisiert: 30. Mai 2023

Entlang des Byglandsfjord



Anja:

Auch am heutigen Tag zeigt sich das norwegische Wetter von der besten Seite. Aufstehen bei Sonnenschein und Vogelgezwitscher - dafür sind wir sehr dankbar. Etwas weniger dankbar dürfte der eine oder andere Teilnehmer des Tippspiels sein. Hast du dir den Link schon mal angeschaut? Wer auf viel Regen getippt hat, fällt in der Wertung aktuell etwas zurück. Zum Start in den heutigen Tag erhalte ich von Marco, dem Erfinder des Tippspiels, einen Zwischenstand:



Mel, Travis und ich wissen übrigens nicht, welche Antworten die Teilnehmer*innen gegeben haben. Diese sind bei Marco unter Verschluss. Falls du also noch teilnehmen möchtest, aber nicht allzu viel Vertrauen in unsere Outdoor- und Wanderfähigkeiten hast, ist dieses Geheimnis bei Marco gut gehütet. Wir freuen uns über jeden Tipp und jeden Mitspieler :)



Aber kommen wir zurück zur heutigen Tour:

Heute steht eine unspektakuläre, aber sehr schöne Etappe entlang des Byglandsfjord an. Wir werden den ganzen Tag am Westufer des Fjords entlang gehen können. Die Strasse ist zwar asphaltiert, aber sehr wenig befahren. So fühlt es sich fast an, als ob wir auf einer Privatstrasse unterwegs wären. Da Bilder bekanntlich mehr sagen als Tausend Worte, lassen wir an dieser Stelle die Fotos für uns sprechen:


Am Nachmittag kommt etwas Aufregung in die Sache, als wir plötzlich vor einem dunklen Tunnel stehen. Während wir noch unsere Kräfte sammeln, kommt ein ziemlich vollbeladener Radfahrer angerollt. Seinem Oberschenkelumfang nach zu urteilen, ist er schon länger unterwegs... Wir unterhalten uns auf Englisch über unsere jeweiligen Touren bis wir irgendwann feststellen, dass er ja aus Deutschland kommt. Erheitert geht die Konversation danach auf Deutsch weiter. Nachdem wir uns gegenseitig alles Gute für die unsere Touren gewünscht haben, verschwindet er im dunklen Tunnel. Und wir folgen ihm nach:



Kurz nach dem Tunnel dann die nächste Aufregung: Travis wittert etwas! (Und es dürfte kein Radfahrer sein). Mel versucht den aufgeregten Hund etwas zurückzuhalten - bis sie schliesslich selbst lossprintet. Ein Elch!! Mel sieht ihn gerade noch durch die dicht bewachsene Böschung entschwinden. Ich bin nach wie vor so beeindruckt von Mel's Sprint (nach fast 20 km! Mit Rucksack!), dass ich vom Elch gar nichts sehe...


Nach rund 22 km sind wir alle drei ziemlich erschöpft. In einem kleinen Waldstück finden wir mit Ach und Krach einen ebenen Platz, der gross genug ist für unser Zelt. Dieses ist schnell aufgestellt, und mit einer chinesischen Nudelsuppe in den Bäuchen (bzw. einer ordentlichen Portion Frolic im Fall von Travis) liegt es sich richtig gut. Mal sehen, was der morgige Tag für uns bereit hält...

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